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Zum
Entpacken benötigt Ihr win.zip,
falls Ihr es nicht haben solltet, findet Ihr die Version 6.2 (deutsch) bei owl-online in der Rubrik "download" |
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Jeden Tag machen wir sie, binden uns die Schuhe zu, wir binden die Krawatte, wir binden den Gürtel vom Bademantel zu und nicht zu vergessen: der berühmte Knoten im Taschentuch. Doch wenn man als Newcomer mit seinem Drachen auf der Wiese oder am Strand steht, ist man schnell mit seinem Knotenlatein am Ende. Das Beste wäre jetzt, einen anderen, erfahrenen Drachenpiloten um Hilfe zu bitten, doch dieser ist leider nicht immer zur Stelle. Deshalb hier einige Knoten und deren Verwendung, damit der Spaß beim Drachenfliegen nicht schon durch die Verzweiflung beim Knoten gestört wird: |
| Palstekals Knoten zur Verbindung von zwei Schnüren: |


| Der Palstek ist jedoch nicht nur ein Verbindungsknoten, sondern auch ein wunderbarer Schlaufenknoten, der z.B. bei der Befestigung einer Waage am Drachen hervorragende Dienste tut: |

| Der Prusikknoten(auch Klemmknoten genannt): |
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Der
Prusikknoten eignet sich besonders für das Einhängen von
Leinenschmuck
(Turbinen, Windsäcke usw. ) in die Drachenschnur von Einleinern.
Einer der Vorteile des Prusikknotens ist, daß die Hilfsschnur (siehe Zeichnung) nach dem Start des Drachens eingehängt werden kann und das umständliche Einschlaufen von Karabinern entfällt. Falls der Knoten am Hauptseil anfängt zu rutschen, muß die Anzahl der Wicklungen erhöht werden. |
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Roll,
Baby, roll! Die Reinkarnation eines
Rollschuhrades
Geschafft! Wo vor einer Woche noch ca. 40 qm Spinnacker-Nylon auf begrenztem Raum (Tisch von 2,6 X 1,2 m ihrer Bestimmung entgegenquollen, da liegt sie nun, die 12 m-Turbine. Ausgestattet mit 48 Waageleinen, die sich erst auf 12 und letztendlich auf vier reduzieren, alles gespleißt, kein einziger Knoten! Also nichts wie raus auf die Wiese und das Ding schnurren lassen! Apropos schnurren, da war doch noch was?! - Richtig, wie Schuppen fällt es aus den Haaren: ein geigneter Wirbel würde sicherlich dem Drehverhalten ausgesprochen förderlich sein. Also fieberhaftes überlegen, welches für anderweitige Drehaufgaben konzipierte Teil man als Turbinen-Schnurrer zweckentfremden könne. Bei der diesbezüglichen Suche im Haus fällt das improvisationsgeschulte Auge auf ein Paar ausgedienter Rollschuhe. Bingo! High-Tech vom Feinsten! Zweifach kugelgelagerte Kunststoffräder, deren speichenartige Unterteilung in doppelter Hinsicht benutzerfreundlich ist: zum einen hält sich das Gewicht in Grenzen, und zum anderenbieten sich vielfältige Befestigungsmöglichkeiten für die Leinen. Also, Rad ab, Lauffläche entfernt und an Stelle der Achse einen Augbolzen eingeschraubt. Dann noch vier gleichlange Leinenenden durchgeschlauft und an den Enden mit Kunststoffkugeln (Knoten hätten es ja auch getan, aber na ja...) versehen, hinter denen dann die Turbinenleinen mit einer Buchte befestigt werden. Fertig ist der Schnurrer, dessen Gewicht sich mit 60g in erfreulichen Grenzen hält. Der Praxistest verlief ausgesprochen positiv, für uns stellt sich nun die Aufgabe, einen Drachen zu bauen, der acht 12m-Turbinen in der Leine verkraftet, denn schließlich haben wir ja noch sieben Rollschuhräder übrig.... |
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